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In der Kindheitserinnerung scheint es sich um eine Injektion in den Po zu handeln, und aufgrund dieser Methode wird die Nadel auch „Po-Nadel“ genannt. Heutzutage sieht man diese Injektionsmethode kaum noch. Woran liegt das? Ein Experte erklärt es.Hersteller von Einwegspritzenwird Ihnen diese Frage beantworten.

1. Die Gesäßmuskulatur ist reich an Muskeln, und das Medikament wirkt dort langsamer. Im Gegensatz zu anderen Injektionen erfolgen Injektionen ins Gesäß hauptsächlich intramuskulär. Um Entzündungen im Körper zu behandeln, muss das Medikament möglichst schnell in den Blutkreislauf gelangen, damit es innerhalb kurzer Zeit am Entzündungsherd wirken kann. Da die Gesäßmuskulatur die muskelreichste Körperregion ist und es länger dauert, bis sich gute Ergebnisse zeigen, injizieren wir heutzutage in den Schulterbereich. Die Wirkung einer Injektion in den Oberarm ist besser und tritt schneller ein als eine Injektion in die Hüfte.
2. Nerven- und Muskelschäden. Bei unvorsichtiger Ausführung kann es zu einer versehentlichen Verletzung des Ischiasnervs kommen, die Schmerzen und Taubheitsgefühle in den Beinen verursacht; häufigeres Auftreten kann zu Muskelnekrosen im Gesäß führen.
3. Die Wahl des Patienten. Mit der zunehmenden Verbreitung intravenöser Injektionen empfinden viele Menschen diese als „schneller“ und weniger schmerzhaft, weshalb die Injektion in den Gesäßmuskel immer seltener gewählt wird. Hinzu kommt, dass gesellschaftliche Entwicklungen und die veränderten psychologischen Einstellungen der Menschen, der medizinische Fortschritt, der Schutz der Privatsphäre jedes Patienten sowie der Wunsch nach einer schnelleren Genesung dazu geführt haben, dass immer mehr Menschen die intravenöse Injektion bevorzugen.
4. Die Vielfalt der Medikamente nimmt zu. Früher, als noch „Gesäßinjektionen“ üblich waren, wurde meist Penicillin verwendet, das stark reizend wirkte. Um Allergien vorzubeugen, wurde in der Regel eine Gesäßinjektion durchgeführt, und der häufige Einsatz von Penicillin konnte zu einer gewissen Resistenzentwicklung führen. Dank des medizinischen Fortschritts ist die Medikamentenauswahl heute immer gezielter geworden, und die Nebenwirkungen wurden reduziert. Um das Risiko zu minimieren, verzichten Ärzte daher meist auf Penicillin und verwenden stattdessen Medikamente mit weniger Nebenwirkungen. Dadurch entfällt auch die Notwendigkeit von Gesäßinjektionen.
Im Allgemeinen ist mit der gesellschaftlichen Entwicklung und den Fortschritten in der Medizin die Abschaffung der „Po-Injektion“ unvermeidlich.
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